Gemeinsam viel erreichen: Zusammenarbeit mit einer tollen Hebamme

Gemeinsam viel erreichen: Bindungsorientierte Familienbegleiterin meets Hebamme.

Heute möchte ich euch von einer wunderbaren Zusammenarbeit berichten, welche mein Herz höher schlagen lässt. Ich habe die tolle Chance mit der einfühlsamen Hebamme Melanie Schramm zu arbeiten. Melanie eröffnet bald ihre eigene Praxis in Wiesental und ich fühle mich geehrt, an diesem aufregenden neuen Kapitel ihres Berufswegs teilhaben zu dürfen.

Die Reise der Schwangerschaft und Elternschaft ist zweifellos eine der schönsten, aufregendsten, aber auch oft verunsichernden Phasen im Leben einer Familie. Es ist in diesen Momenten der Veränderung und des Neuanfangs von unschätzbarem Wert, eine unterstützende Hand zu haben, die einen auf liebevolle Weise begleitet. Genau das ist es, was Melanie und ich gemeinsam anstreben – eine bindungsorientierte Familienbegleitung, die von Herzen kommt.

Melanie hat nicht nur eine fundierte Ausbildung als Hebamme, sondern auch eine besondere Gabe, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen und natürlich noch Zusatzqualifikationen welche sie anbietet. In ihrer neuen Praxis öffnet sie Türen für werdene Eltern und solche, die es bereits sind, um ihnen eine liebevolle und ganzheitliche Betreuung zu bieten.

Was mich besonders freut, ist die Möglichkeit in Melanies Praxis Workshops und Kurse anzubieten. Die Zusammenarbeit mit ihr bringt nicht nur für uns beide persönlich Freude, sondern vor allem auch einen Mehrwert für die Familien, die wir begleiten dürfen. Durch die Kombination unserer Fachgebiete entsteht eine einzigartige Synergie, die es uns ermöglicht auf verschiedene Aspekte einzugehen.

Schaut gerne auf Melanies Homepage www.melanieschramm-hebamme.de vorbei, um mehr über ihre Arbeit und die angebotenen Leistungen zu erfahren.

Wir freuen usn darauf, euch auf dieser wundervollen Reise der Elternschaft zu begleiten und gemeinsam viel zu erreichen.

 

Weiterentwicklung 2024: Qualifizierung zur Eltern-Kind-Kursleitung in Waghäusel-Wiesental

Höre niemals auf in dich selbst zu investieren.

Mit meiner Entscheidung, mich zur Eltern-Kind-Kursleitung zu qualifizieren, setze ich einen wichtigen Meilenstein auf meinem Weg zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, Erfahrungen und Erkenntnisse, die dieses Jahr für mich bereithält und freue mich darauf, meine Leidenschaft für die Arbeit mit Familien in Waghäusel-Wiesental zum Ausdruck zu bringen.

Daher habe ich mich direkt im Dezember 2023 noch bei QEKK zur Weiterbildung angemeldet und bin schon motiviert gestartet.

Als jemanden, der sich leidenschaftlich für die Entwicklung von Kindern und das Wohl von Familien einsetzt, sehe ich in der Eltern-Kind-Kursleitung eine wunderbare Gelegenheit, meine Expertise und meine Leidenschaft miteinander zu verbinden. Zudem ist es eine tolle Ergänzung zu meiner bisherigen Ausbildung zur Bindungsorientierten Familienbegleitung.

Eltern-Kind Kurse bieten Familien die Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen, zu lernen und zu wachsen. Durch die Leitung solcher Kurse in Waghäusel-Wiesental möchte ich einen positiven Beitrag zur Gemeinschaft leisten und Familien dabei unterstützen, starke Bindungen aufzubauen und wertvolle Erinnerungen zu schaffen. Falls jemand gute Räumlichkeiten für einen solchen Kurs kennt, würde ich mich über Nachrichten freuen.

Wieso dauert die Einschlafbegleitung momentan so lange?

Kennst du diese Phasen in denen sich die Einschlafbegleitung total in die Länge zieht? Du möchtest eigentlich einfach nur noch eine Stunde mit deinem Mann auf die Couch, aber aus irgendeinem Grund schläft dein Baby / Kind nicht ein.

Eine lange Einschlafbegleitung kann sich für jede Familie anders anfühlen. Für einige sind schon 30 Minuten Einschlafbegleitung mega lange, während andere eine ausgedehnte Einschlafbegleitung als Tagesabschluss total genießen und dabei selbst runterfahren.

Ich finde es wichtig zu betonen, dass es hier kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt. Jede Familie ist individuell und darf ihren eigenen Weg finden. Und wenn die liebevolle Einschlafbegleitung doch mal zu einer belastenden Situation wird und es für euch als Familie nicht mehr passt, ist es auch total In Ordnung sich die Situation genauer anzuschauen. Und dann kann man auch schauen, ob man evtl. ein bisschen was verändern kann, damit es wieder für alle Familienmitglieder passt.

Mögliche Gründe können sein:

  • Es gibt aktuell Entwicklungsschritte, größere Veränderungen oder eine Erkrankung. Dies sind Faktoren welche sich Phasenweise auf die Einschlafbegleitung auswirken können und meist auch wieder von alleine besser werden.
  • Es könnte sein, dass der Schlafdruck noch nicht hoch genug ist und sich die Schlafzeitenverändert haben und gerade nicht mehr passen. Selbstverständlich könnte es aber auch sein, dass schon eine Übermüdung vorliegt. Hier hilft es sich den Schlafbedarf des Kindes ganz individuell anzuschauen und auch ein Schlafprotokoll zu führen.
  • Auch könnten die äußeren Schlafbedingungen das Problem sein. Gerade im Sommer kann es im Schlafzimmer schnell zu warm werden, oder heller sein als sonst, was zu einer längeren Einschlafbegleitung führen kann. Vielleicht hat euer Kind aber auch noch Durst/ Hunger oder noch ein Ausscheidungsbedürfnis, welches es nicht zur Ruhe kommen lässt.
  • Für ein Baby/ Kind bedeutet Schlaf auch immer Trennung. Einige Kinder haben eine ausgeprägte Trennungsangst, welche in bestimmten Phasen auch nochmals verstärkt werden kann. Hier benötigt dein Kind dich noch viel mehr als sonst. Es ist ganz stark auf deine liebevolle und geduldige Begleitung angewiesen um diese Angst zu überwinden.
  • Sehr oft unterschätzt ist auch die eigene Stimmung bei der Einschlafbegleitung. Gerade wenn man sehr angespannt, gestresst und unter Zeitdruck steht, kann es passieren, dass man diese Stimmung auf sein Kind überträgt und es somit nicht zur Ruhe kommt. Es kann helfen sich die Einschlafbegleitung auch selbst so angenehm wie möglich zu machen, oder sich davor eine kleine Auszeit für sich zu nehmen
 

 

Wann mit der Beikost starten?

 

Wann mit der Beikost starten? Dieser neue Abschnitt kann für frischgebackene Eltern doch sehr verwirrend sein.

Man hört so viele Meinungen und Ratschläge, dass es schwer ist zu wissen, was wirklich wichtig ist. Ein Punkt der dabei oft für Unsicherheit sorgt, sind die sogenannten Beikostreifezeichen. Wusstet ihr, dass es echte und unechte Beikostreifezeichen gibt?

 

Anhand der echten Beikostreifezeichen kann man den Entwicklungsstand des Kindes in Hinblick auf die Beikostreife des Kindes überprüfen und erst wenn alle erfüllt sind, ist das Kind bereit mit der Beikost zu starten. Definiert wurden diese übrigens durch die WHO und UNICEF.

Die echten Beikostreifezeichen sind:

  • Stabile Rumpf- und Kopfkontrolle (solange ein Baby noch nicht alleine in die Sitzposition gelant, sollte man es zum Essen auf den Schoß nehmen).
  • Zungestossreflex ist verschwunden.
  • Hand-Mund-Auge-Koordination wird beherrscht.

Oftmals hört man auch noch von weiteren Reifezeichen, die einen vermuten lassen, dass ein Baby bereit ist für die Beikost. Diese sind jedoch für sich alleine kein Hinweis dafür. Zum Beispiel.: Dein Baby zeigt Interesse am Essen der Eltern und / oder möchte es ihnen aus der Hand nehmen. Dein Baby möchte phasenweise viel Stillen / Säuglingsnahrung. Es nimmt allgemein jegliche Gegenstände, auch Lebensmittel in den Mund.

Die offizielle Nationale Empfehlung lautet wie folgt: “ Babys sollen im 1ten Lebensjahr gestillt werden. Beikost sollte frühestens mit Beginn des 5ten und spätestens mit Beginn des 7ten Monats eingeführt werden. Auch mit Beikosteinführung soll weiterhin gestillt werden. Innerhalb des Zeitraums ist die individuelle Entwicklung des Babys entscheidend, also die Beikostreifezeichen.

Schläft dein Baby schon durch?

Kommt dir diese Frage bekannt vor? Sobald ein Baby auf die Welt kommt, scheint Schlaf eines der am meisten diskutierten Themen zu sein.

Das eigentliche Problem bei diesem Thema ist nicht das natürliche Schlafverhalten des Kindes, sondern die „gesellschaftliche“ Erwartung. Ich Jennifer Schmitt benötige nach einem stressigen Arbeitstag manchmal über 30 Minuten bis ich einschlafen kann. Mein Mann Benjamin wacht ab und an nachts auf, weil er durstig ist und noch was trinken möchte. Alles total normal, oder?

Der menschliche Schlaf ist sehr komplex und entwickelt sich ein Leben lang. Gerade die Aufteilung zwischen REM und NON-REM Schlaf verändert sich im Laufe der Zeit, was sich auf den Schlaf auswirken kann. Somit ist auch die Entwicklung des Schlafs total individuell und es gibt immer wieder Auf und Abs. Zudem dürft ihr nicht vergessen, dass auch die kindliche Schlafenentwicklung einem individuellen biologischen und emotinalen Reifeprozess unterliegt. Wichtig ist, dass wir Eltern unsere Babys / Kinder dabei liebevoll unterstützen und somit einen Grundstein für eine positive Verknüpfung setzen.

Auch ist für viele Babys Schlaf eine ganz große Trennungssituation mit der sie sich dann natürlich auch schwer tun und auf uns Eltern angewiesen sind. Evolutionsbedingt ist dies auch ganz normal. Denkt mal zurück an die Steinzeit. Ohne den Schutz der Eltern, den Körperkontakt und die Nähe hätte ein Baby damals vermutlich nicht überlebt. Dieser Urinstinkt war lebensnotwendig und ist meistens noch tief verankert.

Habt also keine Angst davor euer Baby / Kind altersgerecht in den Schlaf zu begleiten. Macht euch die Einschlafbegleitung so angenehm wie möglich, damit ihr auch selbst ruhig und entspannt bleiben könnt.